Allgemeine Hinweise zum Spielverhalten

Selbstverantwortung

Der Teilnehmer eines Liverollenspiels muss sich bewusst sein, dass er auch in ungewöhnlichen und extremen Situationen die volle Verantwortung für seine Handlungen trägt. Insbesondere muss er auch stets sicherstellen, dass seine Waffen und Ausrüstungen den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechen und niemand damit wirklich verletzt werden kann. Von der Spielleitung werden allgemeine Regeln und Bestimmungen bekannt gegeben denen Folge zu leisten ist.

Spielbeginn und –ende (Time-In/Out)

Spielbeginn und –ende eines Liverollenspiels werden durch die Spielleitung geregelt. Varianten, wie z.B. fließende Übergänge ins Time-Out, werden vorher bekannt gegeben. Spielunterbrechungen gibt es nur in akuten Gefahrensituationen. Maßgabe ist der gesunde Menschenverstand. Die gebräuchlichen Befehle „Time Out“ für alle Anwesenden bzw. „Stopp“ für eine kurze Unterbrechung weniger Beteiligter können verwendet werden.

Spielleitungs- und OT-Fragen

Durch eine stimmungsvolle Darstellung wird versucht OT-Fragen zu vermeiden. Wenn dies mal nicht gelingt können Unklarheiten meist durch IT-Fragen mit Mitspielern geklärt werden (z.B. „Wo hat Dich der Ork denn getroffen?“). Ist dies auch nicht möglich und die Frage unbedingt notwendig, dann wendet Euch bitte leise und von anderen unbemerkt an den Mitspieler oder die Spielleitung.

Feuer

Gerade der Umgang mit Feuer sollte verantwortungsvoll und entsprechend der Vorgaben der Spielleitung (z.B. Umgang mit Lagerfeuer, Fackeln) erfolgen. Besondere Vorsicht ist mit offenem Feuer (z.B. Kerzen, Kohlebecken) in Zelten geboten.

Sicherheit im Kampf

Ein Kampf nach übermäßigem Alkoholgenuss oder mit beschädigten Waffen ist verboten. Auf Teilnehmer, die Fackeln oder Laternen tragen, ist im Kampf besondere Rücksicht zu nehmen. Im Regelfall dürfen sie nicht kämpfen.

Infight ist im Grunde möglich, aber nur mit Zustimmung aller Beteiligten zulässig. Bei einer impliziten Genehmigung, also ohne konkrete Absprache, ist Zurückhaltung und Vorsicht angesagt. Während dem Kampf muss auf gefallene Mitspieler geachtet werden. Diese sollen auch nach dem Kampf solange liegen bleiben bis alle Spieler außer Sichtweite sind. Sollte ein kampfunfähiger oder sterbender Kampfteilnehmer mitten im Kampfgetümmel an einer gefährlichen Stelle zu Boden gehen, kann er sich kriechend an den Rand des Geschehens begeben und dort liegen bleiben. Dabei ist möglichst die In-Time-Logik nicht zu verletzen.

Damit die Gefallenen des Kampfes nicht länger als unbedingt nötig liegen bleiben müssen, soll die Heldengruppe schnellstmöglich weiterziehen und an einem anderen Ort rasten und Verwundete versorgen. Falls eine Weiterreise nicht sofort möglich ist, besteht auch die Option die „Leichen“ außer Sichtweite zu schaffen.

Durchsuchen

Je nach Situation im Spielgeschehen kann es sinnvoll sein einen anderen Mitspieler zu durchsuchen. Dies soll im Optimal-Fall durch einen einleitenden Satz „Ich durchsuch den finsteren Schergen mal.“ angekündigt werden. Das Opfer kann dann selbst wählen, ob es leise die benötigten Infos gibt (z.B. „Ich hab nichts dabei.“) oder ob es mit der ausgespielten Durchsuchung einverstanden ist, also nicht entsprechend auf die Ankündigung reagiert. Der Tod eines am Boden liegenden Charakters kann durch unauffällig gekreuzte Finger einer Hand angezeigt werden.

Dieben

Unter "Dieben" versteht man das Entwenden von "Intimegegenständen" durch Charaktere im Spiel. Gediebte Gegenstände erhalten die Eigentümer  nach dem Spiel wieder zurück. Das Dieben muss vor dem Spiel bei der Spielleitung angemeldet und autorisiert werden. In diesem Zusammenhang werden dem Spieler eines Diebescharakters dann üblicherweise auch die jeweils geltenden Richtlinien für das Dieben mitgeteilt. Nicht auf allen Cons ist Dieben zulässig. Unautorisiertes Dieben kann als Stehlen gewertet und zur Anzeige gebracht werden.


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